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Die neue EU-Datenschutz-Grundverordnung

Erstellt von CAPCAD SYSTEMS AG | | News

Die neue EU-Datenschutz-Grundverordnung stellt Unternehmen vor große Herausforderungen. Reagieren Sie rechtzeitig, sonst drohen hohe Bußgelder!

Die Europäische Union hat erstmals ein einheitliches Regelwerk geschaffen, das den Umgang mit personenbezogenen Daten europaweit verbindlich und detailliert festlegt.

Die vor kurzem in Kraft getretene EU-Datenschutz-Grundverordnung (EU-DSGVO) ist ab dem 25. Mai 2018 in allen EU Staaten anzuwenden. Das neue Regelwerk deckt sich in vielen Kernelementen mit unserem aktuellen Bundesdatenschutzgesetz. Es gibt jedoch Neuerungen, die von Unternehmen rechtzeitig umgesetzt werden müssen, um empfindliche Sanktionen zu vermeiden. Hierzu zählen:

  1. strengere Dokumentationspflichten
  2. stärkere Betroffenenrechte, zum Beispiel das viel diskutierte „Recht auf Vergessenwerden“ im Internet
  3. neue Anforderungen an die technischen und organisatorischen Maßnahmen zur Gewährleistung eines angemessenen Datenschutzniveaus
  4. Pflicht zur Datenschutz-Folgenabschätzung und zur Risikobetrachtung
  5. veränderte Anforderungen im Rahmen der Auftragsdatenverarbeitung
  6. strengere Meldepflichten bei Datenpannen

Zu beachten ist auch, dass sich der Bußgeldrahmen bei Datenschutz-Verstößen mit Einführung der EU-DSGVO deutlich erhöhen wird. Während im Bundesdatenschutzgesetz Bußgelder von maximal 300.000 Euro vorgesehen sind, können in Zukunft Bußgelder in Höhe von 2 Prozent des weltweiten Jahresumsatzes bzw. Beträge bis 10 Mio. Euro berechnet werden.

Bei schwerwiegenden Verstößen sind sogar Bußgelder bis 4 Prozent des Jahresumsatzes bzw. bis 20 Mio. Euro möglich. Nach unserer Einschätzung ist nahezu jedes Unternehmen von der EU-DSGVO betroffen. Wir empfehlen daher, frühzeitig mit der Ausrichtung des Datenschutz-Managements auf die kommenden Anforderungen zu beginnen.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Unsere Datenschutzexperten beraten und unterstützen Sie dabei gerne.

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